Leuchtmittel

Jedes Leuchtmittel hat vier Eigenschaften die für das Projekt ausschlaggebend sind. Zwei dieser Eigenschaften beeinflussen die ästhetik des Systems, die anderen beiden sind rein ökonomischer Natur. Beide Gruppen umfassen Farbtemperatur, Farbwiedergabe, Lichtausbeute und Lebensdauer. Die Faktoren variieren bei den unterschiedlichen Leuchtmitteltypen. So weisen Glühlampen (die mittlerweile verboten sind), Halogenlampen, Leuchtstofflampen und Metalldampflampen unterschiedliche Eigenschaften auf. Leuchtmittel mit kleineren Abmessungen (z.B. Halogenlampen) eignen sich beispielsweise für Strahler sowie für den Fall, dass das Licht eine längere Distanz zurück legen soll (4 m - 5 m von der Lichtquelle) sowie zur Schaffung klar definierter beleuchteter Flächen, zur Kreation von Licht- und Schattenzonen oder zur Schaffung einer warmen, klaren Atmosphäre. Mit Leuchtstofflampen werden verschiedenste Farbnuancen erzielt, von warmem Pink bis hin zu kühlem Blau und eignen sich besonders zur Allgemeinbeleuchtung, für weiches, diffuses Licht oder für minimalen Verbrauch. Metalldampflampen sind im Hinblick auf die Effizienz mit Leuchtstofflampen vergleichbar und ermöglichen die Wahl drei verschiedener Farbtemperaturen und schaffen so wärmere und kältere Nuancen. Bezüglch der Gröβe sind sie mit Halogenleuchten vergleichbar und eignen sich daher auch in Strahler zur Erzielung engstrahlenden Lichts.
LED, ein forlaufender Entwicklungsprozess, zeichnen sich durch ihre geringen Abmessungen, sowie die Eigenschaften des Farbwechsels und der Lichtintensität aus. Sie sind sehr effizient, haben, im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln, eine lange Lebensdauer.
 

Allgebrauchsglühlampen
Allgebrauchsglühlampen sind herkömmliche Leuchtmittel mit einer E27/E14-Fassung. Mehr als ein Jahrhundert nach ihrer Einführung im Markt wurden sie aufgrund ihrer Ineffizienz (10 Lumen/Watt) verboten. Die herkömmliche Lebensdauer beträgt 1000 Stunden, zudem sind sie sehr empfindlich. Nach dem Einschalten erreichen sie in kurzer Zeit eine Temperatur von 600°C und sollten nicht mit der Hand oder schnell entflammbaren Gegenständen berührt werden. Die Farbtemperatur beträgt 2.700K. Für die Inbetriebnahme wird kein Transformator, Vorschaltgerät o.ä. benötigt.

Halogenglühlampen
Halogenglühlampen sin dim Vergleich zu Allgebrauchsglühlampen hitzebeständiger. Darüber hinaus enthalten sie das chemische Element Halogen, welches eine Schwarzfärbung des Kopfes verhindert. Halogenlampen sind kleiner als Allgebrauchsglühlampen, haben die gleiche Leistung sind jedoch effizienter und langlebiger. Die bekannstest Typen haben einen integrierten Reflektor der eine direkte Streuung des Lichts ermöglicht. Der benötigte Lichtkegel und die Leistung können aus dem Katalog gewählt werden. Lineare und einfache Lampentypen können direkt mit dem Stromnetz verbunden werden, wohingegen Lampen mit Projektoren einen 240V/12V Transformator benötigen. 

Leuchtstofflampen
 Kompaktleuchtstofflampen, auch als Energiesparlampen bekannt gehören zur Familie der Leuchtstofflampen, die im Hinblick auf Lichtqualität und Farbwiedergabe groβe Fortschritte aufweisen. Der Einsatz von Leuchtstofflampen im privaten Bereich wird daher nicht nur wegen der langen Lebensdauer und ihre Lichtstärke, sondern auch wegen der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten empfohlen. Beim Einsatz von Leuchtstofflampen wird ein elektronisches betriebsgerät benötigt das den stroboskopischen Effekt verhindert, die Effizienz erhöht und ein sofortiges Ein-und Ausschalten ermöglicht. 

Metalldampflampen
 Metalldampflampen sind sehr günstig und haben eine ähnlich lange Lebensdauer wie Leuchtstofflampen. Sie erzeugen direktes und indirektes Licht bei einem geringen Energieverbrauch. Zum Gebrauch ist jedoch ein umfangreiches System zur Spannungsversorgung notwendig. Der groβe Nachteil ist, dass die maximale Lichtleistung erst ca. 5 Minuten nach dem Einschalten erzielt wird. Bei einem versehentlichen Ausschalten werden mitunter sogar 10 Minuten benötigt. Aufgrund dieser Eigenschaften sind sie für den Einsatz in privaten Räumen eher ungeeignet.

LEDs
 Eine Lichtemittierende Diode (LED) ist eine elektronische Einheit, die beim Durchfluss von Energie bestimmte Lichtfarben erzeugt. Weiβlicht wird ähnlich wie bei Leuchtstofflampen erzeugt. Phosphor wird einer blauen LED zugefügt. Das Licht des Phosphors und das Licht der blauen LED werden vermischt - weiβes Licht in verschiedenen Farbtemperaturen entsteht.
Die Effizient der LED ist vergleichbar mit der von Entladungslampen. Die Farbwiedergabe und Lichtfarbe ist optimal. Die durchschnittliche Lebensdauer überragt alle herkömmlichen Leuchtmittel, sie haben minimale Abmessungen benötigen jedoch Kühlungs- und Steuerungssystem. Der Nachteil an LED ist nach wie vor der relativ hohe Preis.